Genuss und Abfall

Wie in der Schweiz gedacht wird über Genuss und wie genossen wird, zeigt eine neue, repräsentative Umfrage des Konsumentenforums. Diese brachte zum Beispiel hervor, dass Frauen und Romands deutlich häufiger geniessen als Männer und Deutschschweizer. Oder dass nur halb so viele Romands wie Deutschschweizer Arbeit auch als Genuss empfinden können. Oder dass Genuss eher etwas Einmaliges anstatt etwas Repetitives ist.

Mehr interessante Fakten und sämtliche Daten erfährst du hier.

 

Einige Fakten zum Abfall

  • Im Jahr 2013 produzierte jede Schweizerin und jeder Schweizer rund 702 kg Abfall.
  • Im Jahr 2013 fielen insgesamt rund 21.5 Millionen Tonnen Abfälle an.
  • Genuss und Abfall hängen eng miteinander zusammen. Oft werden beide Begriffe auch mit negativen Attributen in Verbindung gebracht. Darf ich konsumieren und geniessen auch wenn ich dabei Abfälle verursache?
  • Die Schweiz verfügt im Abfallbereich heute über hohe Entsorgungsstandards und eine leistungsfähige Infrastruktur, sowie klare gesetzliche Bestimmungen. Obwohl für viele Abfallarten ein gut ausgebautes Recyclingangebot besteht, gelangen heute immer noch zu viele rezyklierbare Stoffe in den Abfall.
  • Littering verursacht zusätzliche Kosten. Diese sind weitgehend unbekannt, und es lagen dazu bisher nur grobe Schätzungen vor. Take-away-Verpackungen, Getränkebehältnisse, Zeitungen und Flyer sowie Zigaretten haben einen hohen Anteil daran.

 

Zeige uns, mit deinem Videobeitrag, wie du die Beziehung von Genuss und Abfall siehst.

 

„Das Konsumentenforum kf hat sich seit ein paar Jahren das Thema Nachhaltigkeit auf die Fahne geschrieben. Verpackung, Abfall und Littering… um dieses Problem kommt man dabei nicht herum. Immer wieder staune ich, wie achtlos Dinge weggeworfen werden oder wie übertrieben gewisse Güter – nicht nur im Luxussegment – verpackt sind. Sollte man deshalb diese Produkte nicht geniessen können? Doch! Es ist an uns, Lösungen aufzuzeigen, Alternativen zu finden und durch bewussten Umgang mit Abfall die bestehende Problematik zu minimieren.
Zeig uns, wie Du beim Geniessen mit Abfall umgehst.“

– Babette Sigg Frank, Präsidentin Konsumentenforum kf

 

„Im Alltag bin ich viel unterwegs. Daher ist es mir wichtig, Pausen einzulegen und bewusst zu geniessen. Dies kann ich beim Brätle am Waldrand, bei einem Feierabendbier oder einem Picknick am See. Nach dem Genuss ist es für mich selbstverständlich, entstandene Abfälle korrekt zu entsorgen. Nur wenn wir dies tun, können wir unsere Pausen auch morgen noch geniessen.“

– Nora Steimer, Geschäftsführerin IGSU

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